Bauwerksabdichtung

Wir kennen verschiedene Arten von Abdichtungen. In der Rohbauphase steht meist die Abdichtung gegen eindringendes Wasser im Vordergrund. Je nach Lage und Art der Abdichtung werden verschiedene Varianten geprüft. 

Im Vordergrund stehen:

Hypalonbänder

Bewährtes System, das bei Arbeitsfugen, Dilatationsfugen, Bindlöcher und Rissen eingesetzt wird. Hypalonbänder können auch bei Abdichtungsarbeiten, die chemischen Belastungen standhalten müssen, angewendet werden.

Konstrubänder

Dieses Abdichtungsband wird oft bei Arbeitsfugen im Bereich der Anschlüsse bei Bodenplatten / Kellerwänden angewendet.

Flüssigkunststoff

Flüssigkunststoff hat sich in den letzten Jahren vermehrt durchgesetzt. Mit einfachen Mitteln sind kraftschlüssige Abdichtungen auf fast alle Materialen dauerhaft möglich. Heikle, oft schwer zugängliche und komplizierte Details können sehr gut abgedichtet werden.

Zementöse Abdichtungen

Im Gegensatz zu den oben erwähnten Abdichtungen, die vorwiegend bei Fugen und Anschlussdetails angewendet werden, sind zementöse Abdichtungen bei Flächenabdichtungen zu Hause. Durch den Flächenauftrag werden Haarrisse und Kapilaren verschlossen. Daher ist das Eindringen von Wasser in flüssiger Form nicht mehr möglich. Wasser in Dampfform kann das Bauwerk weiterhin passieren.

Injektionen und Hinterschleierungen

Oft bilden sich beim Bau oder im Verlauf der Gebäudelebensdauer Risse im Bauwerk. Es ist auch möglich, dass sich Grundwasser neue Wege sucht und in ein Gebäude eindringt. Meist ist dann eine Abdichtung von aussen nicht mehr oder nur mit sehr hohen Kosten möglich. Hier gibt es die Möglichkeit, mittels Injektionstechnologie das eindringende Wasser zu stoppen.

Schwarzbeschichtungen

Nach wie vor sind Schwarzbeschichtungen der ideale Schutz im Erdbereich. Die vollflächige Beschichtung schützt vor den schädigenden Einflüssen von Wasser und Feuchtigkeit.